Familie Dennhardt

Hinweise zur Transkription

Die Transkription alter Texte, insbesondere aus Kirchenbüchern, Gerichtshandelsbüchern und anderen historischen Dokumenten, erfordert Sorgfalt und einheitliche Regeln. Nachfolgend sind die Richtlinien aufgeführt, nach denen ich für mich arbeite:

1. Grundprinzipien der Transkription

  • Die Transkription erfolgt – sofern nichts anderes angegeben ist – buchstabengetreu, einschließlich alter Schreibweisen und Abkürzungen.
  • Rechtschreibfehler oder ungewöhnliche Schreibweisen werden beibehalten.
  • Wo Buchstaben oder Wörter unleserlich sind, wird dies mit [??] gekennzeichnet.
  • Zeilenumbrüche werden nur übernommen, falls sie für das Verständnis des Textes relevant sind. Mit Bindestrich am Zeilenende getrennte Wörter werden ansonsten stillschweigend zusammengefügt.

2. Umlautdarstellung und Sonderzeichen

  • Umlaute (ä, ö, ü) werden vorlagengemäß übernommen.
  • Das lange s (ſ) wird als normales s transkribiert. Kombinationen wie ſs werden nach alter deutscher Rechtschreibung in ss oder ß überführt.

3. Abkürzungen und Kürzel

  • Bekannte Abkürzungen werden in eckigen Klammern aufgelöst, z. B. geb. als geb[orene].
  • Falls eine Abkürzung nicht eindeutig ist, bleibt sie in der Originalform erhalten.
  • Der L-förmige Abkürzungsbogen wird nicht transkribiert.

4. Groß- und Kleinschreibung

  • Die originale Groß- und Kleinschreibung bleibt bestehen, auch wenn sie von heutigen Regeln abweicht.
  • Falls eine durchgängige Kleinschreibung vorliegt, wird sie übernommen.

5. Zahlen und Datumsformate

  • Jahreszahlen und Daten werden originalgetreu übernommen (z. B. 15ten Januarii 1684).
  • Römische Zahlen bleiben als römische Zahlen erhalten.

6. Interpunktion und Satzzeichen

  • Falls keine oder ungewöhnliche Satzzeichen verwendet wurden, bleiben sie erhalten.
  • Wo nötig, können Satzzeichen ergänzt werden, dies wird mit eckigen Klammern kenntlich gemacht ([.], [,]).

7. Hervorhebungen und Randnotizen

  • Unterstreichungen oder besondere Markierungen werden in der Transkription vermerkt, z. B. [unterstrichen].
  • Randnotizen oder spätere Ergänzungen werden mit [Randnotiz: …] eingefügt.

8. Besondere Zeichen und Korrekturen

  • Falls ein Wort durchgestrichen wurde, wird dies als durchgestrichen gekennzeichnet.
  • Falls eine spätere Korrektur durch einen anderen Schreiber erfolgte, wird dies in eckigen Klammern ergänzt: [von anderer Hand korrigiert zu: …].

Diese Richtlinien dienen dazu, die historische Genauigkeit zu wahren und gleichzeitig eine lesbare und nachvollziehbare Transkription zu gewährleisten. Falls du Fragen oder Anmerkungen dazu hast, hinterlasse gerne einen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.